Bildung-Wissenschaft-Kultur

Der Verbund der Heinrich Böll Stiftungen orientiert sich in seiner Arbeit am Wandel der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft. Wissen wird zur Schlüsselressource. Bildung wird zur Bedingung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit auch ein wesentlicher Aspekt von sozialer Inklusion und Chancengleichheit in Deutschland.
Kunst ist für Weiterdenken im doppelten Sinne ein Thema: Als Seismograph für gesellschaftliche Prozesse und als Partner in der politischen Bildung. So finden sich in unserem Programm immer wieder Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern, um politische Debatten anzuregen, zuzuspitzen oder zu spiegeln. Gleichzeitig rückt die „Kulturindustrie“ in den Fokus von Wirtschaftsprozessen, Sozialplanung und Stadtmarketing.

Veranstaltungen

02
Oktober
Online-Veranstaltung Freitag, 02. Oktober 2020

„Das Jahr 1990 freilegen“

Remontage der Zeit - Über Umbrüche und das Ankommen im Heute
Livestream
04
Oktober
Gespräch Sonntag, 04. Oktober 2020 in
Dresden

Kein Halt darin – Boxen und Erinnerung

Führung und Audiorundgang mit Originalmaterial der Angehörigen von Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann
05
Oktober
Film und Gespräch Montag, 05. Oktober 2020 in
Dresden

„Dui Rroma“

Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin Iovanca Gaspar und Klavierkonzert mit Adrian Gaspar
06
Oktober
Lesung und Gespräch Dienstag, 06. Oktober 2020 in
Dresden

„Die Morgendämmerung der Worte“

Jugendliche der Roma-Minderheit aus Sachsen vom Verein Romano Sumnal lesen Gedichte aus aller Welt

Publikationen

Einmischungen 2018

Unser Heft "Einmischungen" ist am 30. August erschienen und gibt einen Überblick über die Arbeit der vergangenen und der kommenden Monate.

Alle Publikationen

Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege

Der Sammelband "Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege" versammelt Aufsätze von Autor_innen aus Aktivismus und Selbstorganisierung, Wissen­schaftler_innen, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Community-­Arbeiter_innen und politische Kämpfer_innen. Es ist ein Kompendium, das ausgehend vom so gut wie nicht beschriebenen weißen Papier der Geschichte der Rom_nja und deren Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien (in deutscher Sprache) einen Ausgangspunkt setzen möchte. Wir haben uns auf die Suche begeben und Autor_innen gewinnen können, die uns in ihre wissenschaftliche Arbeit, ihren Aktivismus oder ihre Lebensrealitäten Einblick geben. Die lokalen Beiträge haben wir mit Stimmen überregionaler Autor_innen erweitert, um ein breiteres Bild von Rom_nja-Aktivismus aufzuzeigen.

Die mit den Löwen kämpfen - Von der Ignoranz der deutschen Asylpolitik und denen, die ihr widerstehen

Begegnung auf einer Herbstschule
Hannah Greimel engagiert sich im Kampf gegen Abschiebungen. Sie lernte
Hikmet Prizreni bei "Neighbours in the Hood" kennen. Hikmet Prizreni ist Roma, seine Eltern flohen 1988 aus dem Kosovo, da war er sieben Jahre alt. Er wuchs in Essen auf und stieg früh in die HipHop-Szene ein. Heute sind er und seine Brüder und Künstlerkollegen von Abschiebung bedroht.