Sichtbarkeit und Sicherheit

Veranstaltungsreihe

Bei einer Veranstaltungsreihe stellen wir eine Studie vor zu Auswirkungen rechter Gegenmobilisierungen auf Pride-Teilnehmende in Sachsen

mit kreide gemalter Regenbogen auf Asphalt

Die Pride-Saison 2025 in Sachsen war erneut geprägt von Anti-Pride-Mobilisierungen. Bei mindestens 11 von 17 Events sahen sich Teilnehmende mit extrem rechten Gegenprotesten oder spontanen Störversuchen konfrontiert. Doch was macht diese Bedrohungslage mit den Menschen, für die CSDs und andere Pride-Veranstaltungen ein Schutzraum sein sollten? Und was würde ihre Sicherheit verbessern?

Diesen Fragen widmet sich unsere Veranstaltungsreihe und rückt dabei die Perspektive der Teilnehmenden in den Fokus. Basierend auf den Angaben von über 2.700 Befragten aller 17 Pride-Veranstaltungen in Sachsen zeichnen wir ein erstes Bild der Lage.

Die Ergebnisse belegen: Die Wahrnehmung rechter Gegenmobilisierungen ist zu einem festen Bestandteil sächsischer Prides geworden. Während die Teilnehmenden ein hohes Vertrauen ineinander aufweisen und sich während der Events weitgehend sicher fühlen, sind Hin- und Rückweg mit großen Unsicherheiten verbunden. Trotz der angespannten Lage und zahlreicher Gewalterfahrungen wird jedoch deutlich, dass Prides weiterhin einen zentralen Moment der Ermächtigung darstellen.

Autor*innen der Studie: Lea Bellmann und Bastian Stock (Agentur für Aufklärung und Demokratie Link zu Instagram)

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