Romano Sumnal - Öffentlicher Raum aus migrantischer Perspektive

Wir fragen in dieser Folge, wie offen unsere öffentlichen Räume wirklich für alle sind. Können sich alle Menschen gleichermaßen im öffentlichen Raum bewegen? Wenn nicht, wohin gehen sie dann?

Lesedauer: 1 Minute
Gruppenbild Romano Sumnal

Wir hören die Perspektive von Mario Ferizovic. Er ist Rom und lebt in Leipzig.

Im Gespräch berichtet er über Polizeikontrollen im öffentlichen Raum, allein aufgrund seines Aussehens.

„Wenn ich mit meinen Freunden gehe und wir sehen von weitem Polizei, dann wissen wir schon, dass sie zu uns kommen. Immer, wenn wir gesehen werden, werden wir angehalten und kontrolliert, wegen unseres Aussehens. Es ist jetzt nicht so, dass ich sagen würde, ey, ich gehe jetzt extra nicht raus, weil mich Polizei anhält, aber, dass es so oft passiert, das stört mich.“

Er verrät uns einen Ort, den er gern und unbeschwert aufgesucht hat: Shisha-Bars. Doch seit dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 begleitet ihn auch hier ein ungutes Gefühl. Ein sicher geglaubter Ort hat sich für ihn und seine Freunde verschlossen. Nun sind die Räume des Vereins Romano Sumnal sein wichtigster Rückzugsort. Als Projektmitarbeiter kann er hier Aktivitäten von und für Roma und Romnja gestalten.

Wie das genau aussieht, erfahrt Ihr in dieser Folge!

 

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