Blockieren

Workshop 2

Lesedauer: 2 Minuten
Sitzblockade auf Bahngleisen

Von Neonazis über rechte Parteien und christliche Fundamentalist:innen bis hin zu Atomkraft und Braunkohletagebau - Blockaden sind das sichtbarste Mittel des zivilen Ungehorsams. Blockaden schaffen Öffentlichkeit und drücken Protest aus. Zugleich stehen sie in der Kritik, denn sie greifen mitunter in die Versammlungsfreiheit anderer ein. Im Workshop diskutieren wir diese aktuelle Protestform anhand vielfältiger Beispiele: Wann sind Blockaden ein legitimes Mittel? Wann sind sie sinnvoll und was können Bewegungen voneinander lernen?

Workshop 2 mit Julika Mücke und Andrea Pabst.

Julika Mücke forscht zur Legitimation von Protest in Medien und anderen Öffentlich-keiten. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit diskursiven Aushandlungsprozessen zur (De-)Legitimation von Rioting als Protest gegen Rassismus im Anschluss an den Tod von Michael Brown 2014 in den USA. Sie lebt in Hamburg und ist dort derzeit politisch vor allem in queerfeministischen Kontexten aktiv.

Interview mit Julika Mücke im Tagungsband "Politisch Handeln im autoritären Sog"

Andrea Pabst beschäftigte sich in ihrer Promotion mit dem Umgang mit Verletzlichkeit in linkspolitischem Aktivismus. Zivilen Ungehorsam versteht sie vor allem als politisch umkämpften Begriff, mit dem sehr unterschiedliche Formen des Protests mit ebenso verschiedenen Intentionen benannt werden. Sie lebt in Hamburg und arbeitet als Beraterin in einer Frauen- und Partnerschaftsberatungsstelle sowie als Trainerin und Moderatorin unter anderem in der politischen Bildungsarbeit.

Zur Übersicht über die Tagung

Direkt zur Anmeldung