Geschichte und Realitäten von Sinti und Roma
Konzerte, Lesungen, Führung, Film und Fachtag
Dresden
4. bis 9. Oktober 2020


RomaLeben präsentiert unerzählte Geschichten. Es ist ein Anfang, um Rom*nja und Sinti*zze in der Gegenwart sichtbar zu machen.

Die Geschichte und Gegenwart der Rom*nja und Sinti*zze ist ein leeres Blatt Papier. Kaum jemand kann Persönlichkeiten der Minderheit nennen. Auch die Verfolgung und Vernichtung während des Nationalsozialismus ist nahezu unbekannt. Ein in der europäischen Kulturgeschichte gängiges Motiv ist die stereotype Darstellung von Rom*nja und Sinti*zze in bettelnden oder kriminellen Großfamilien bzw. Clans. Dagegen setzen wir Persönlichkeiten der Minderheit, die Geschichte(n) erzählen: Mit Konzerten, Lesungen, einer Führung, einem Film und einem zweitägigen Fachtag werden Kunst, Kultur und Wissen der Rom*nja und Sinti*zze präsentiert.
Rom*nja und Sinti*zze sind Literat*innen, Komponist*innen, Filmemacher*innen, Bildende Künstler*innen. Um mit Stereotypen zu brechen, braucht es das Sichtbarmachen der Kulturproduktionen der Minderheit - es braucht Gesichter und Themen, um aus der Unsichtbarkeit herauszutreten.