Soundcollage "Wenn ich an Arbeit denke, denke ich..."
"Wenn ich an Arbeit denke, denke ich..." Wie formiert Arbeit den Alltag und warum ist sie trotzdem - oder gerade deshalb - schwer fassbar? Die Soundcollage zeigt ein Stimmengewirr aus Antworten auf diese Frage. Diese Antworten stammen vom Publikum des Theaterstücks WORKWORKWORKWORKWORK. Ein Stück über: Beschäftigt sein. Ein Stück über: Sich beschäftigen. Ein Stück über Beschäftigung. von Laura Götz. Zum Einlass wurden Zettel mit dem Aufdruck „Wenn ich an Arbeit denke, denke ich...“ und einigen Zeilen Platz zum Schreiben sowie Stifte verteilt. Am Ende der Vorstellung, öffnete sich der Raum: Zuschauer*innen konnten ihre Gedanken vorlesen und aus dem dunklen Publikumsraum heraus Teil des Stimmgewebes werden.
„Wenn ich an Arbeit denke, denke ich an Gerechtigkeit“
„Wenn ich an Arbeit denke, denke ich an Fortschritt, Innovation und Ungerechtigkeit.“
„Wenn ich an Arbeit denke, denke ich an den Druck, den perfekten Job zu finden, der mich erfüllt und in dem ich komplett aufgehe.“
„Wenn ich an Arbeit denke, denke ich ans Funktionieren. Und an die Frage, was ist, wenn das mal irgendwann nicht mehr so ist. Dann ist es auch gleichzeitig etwas Ausgrenzendes.“
Soundcollage: Hans Könnecke, Sounddesigner und Musiker